Victor Orbán – Der Totengräber der ungarischen Demokratie – Die Demokratie ist ein wertvolles Gut

Rhoenblicks Eingeständnis:

Ich bin auf diese Hetze der EU, Deutschlands, der Medien, der Linken gegen Orban hereingefallen – ich habe im Laufe der Zeit erkannt, dass Orban gemäss der ungarischen Verfassung handelt – er hat die entsprechende Mehrheit im Parlament. Orban ist eigenwillig; er beugt sich nicht dem EU-Diktat.

Victor Orbán – Der Totengräber der ungarischen Demokratie war einst ein linker Rebell
Viktor Orbán bewies schon in der Vergangenheit ein ausgeprägtes Gespür für Macht

Rhein-Neckar-Zeitung, vom 21.01.2012,: verfasst von Sören  Sgries
Mit einer komfortablen Regierungsmehrheit im Rücken ist Orbán nicht nur Mannschaftskapitän, wie früher im Fussball, sondern er bestimmt selbst die Spielregeln  –  indem er ganz in seinem Sinne die Verfassung umschreiben lässt. Orbán habe heute eine „mächtigere Position als jeder andere Regierungschef im demokratischen Europa“ meint Ungarn-Kenner und Publizist Paul Lendvai.
2010 kam er mit seiner rechts-konservativen Fidesz-Partei wieder an die Macht. Die will er unbedingt behalten: Innerhalb von 18 Monaten peitschte seine Fraktion eine neue Verfassung und mehr als 200 Gesetze durchs Parlament. Die demokratischen Institutionen werden ausgehöhlt; Ideale aus der Studentenzeit sind vergessen.
Rhoenblicks Kommentar:
Ungarn ist nur dem Namen nach eine sogenannte repräsentative Demokratie, wie sie alle Länder des Euro-Raumes kennen. Ungarn ist aber nicht das einzige Land Europas, in dem die demokratischen Institutionen ausgehöhlt sind bzw. in dem sie ausgehöhlt werden.
Repräsentative Demokratie bedeutet:  Die WahlbürgerInnen dürfen nur alle vier oder fünf Jahre das Parlament wählen, sonst haben sie nichts zu sagen. Die Partei, oder die Parteien-Koalition, die im Parlament (Exekutive) – in Deutschland der Bundesrat – über die Mehrheit verfügt, bildet die Regierung (Legislative). Die Opposition ist machtlos. Der Bundestag entspricht in seinem komplizierten, einschränkenden Wahlverfahren und in seinen Möglichkeiten nicht unserem Nationalrat. Die Oppostion wettert und schreit, die Regierungsparteien nicken das ab, was Frau Merkel befiehlt. In Deutschland gibt es allerdings gewisse Vorlagen, die der Bundestag nicht allein entscheiden kann. Die müssen auch vom Bundesrat entschieden werden. Darin sitzen die Ministerpräsidenten der deutschen Länder. Der Bundesrat entspricht also in keiner Weise unserem Ständerat.
Es ist für uns Schweizer völlig undenkbar und völlig undemokratisch, dass nur das  Parlament  – bei uns National- und Ständerat – über Gesetzesvorlagen allein entscheidet, Verfassungsänderungen in alleiniger Kompetenz beschliesst.
Deutschland kennt – immer noch – keine Verfassung. Es gibt nur ein Grundgesetz (GG), über das das deutsche Volk – gemäss Grundgesetz(!) –  abstimmen müsste. Doch die Politiker-Kaste hat dies bis jetzt verhindert und wird dies weiterverhindern.
Der Deutsche Bundestag drückt sich sogar vor seiner Verantwortung. Er will nicht über wichtige Geschäfte, die Euro-Rettung betreffend abstimmen. Er entmachtet sich selbst per Gesetz und bildet ein „Geheimratskollegium – wie zu monarchistischen Zeiten – das darüber allein und abschliessend befinden soll/muss. Es spricht für ein immerhin noch rudimentär demokratisches Verständnis, dass Bundestagsabgeordnete vor dem Verfassungsgericht in Karlsruhe gegen ihre Entmachtung Klage eingereicht haben. Der Fall ist zurzeit – 21.01.2012 – noch hängig-
Ungarn ist eine Parteien-Diktatur unter Führung des Diktators Orbán. Deutschland ist eine repräsentative Parteien-Demokratie, wo die Regierungsparteien die Vorlagen von Bundeskanzlerin Merkel abnicken.
Die Schweiz hat allen Grund, für die Gründerväter unserer Schweizerischen Eidgenossenschaft von 1848 bzw. 1874 dankbar zu sein: Die Schweiz hat als einziges Land – ich meine weltweit – eine funktionierende direkte Demokratie. Wer dem meint nicht zustimmen zu können sei daran erinnert:

«Die Demokratie ist die schlechteste Staatsform,
ausgenommen all die anderen Formen,
die man von Zeit zu Zeit ausprobiert hat.»

(Winston Churchill)

Ich ergänze:

Die direkte Demokratie ist die beste Form aller Demokratien.
Sie gibt dem Volk das Recht und die Möglichkeit, direkt mitzuwirken:
Wahlen, Referendum, Initiative, Abstimmung.

[Ungarn], [Schweiz], [Steinbrück], [Schmitt], [Merkel], [Kavallerie], [Panzer]. [2.Weltkrieg], [Zweiter Weltkrieg], [Rhoenblick],

Über Juerg Walter Meyer 392 Artikel
Geburtstag 22. November 1937 Geschlecht Männlich Interessiert an Männern und Frauen Sprachen Schwizerdütsch, Deutsch, Schweizer Französisch und Englisch Politische Einstellung Liberalismus Meine politischen Ansichten und Ziele:Förderung der, Forderung nach und Durchsetzung der Eigenverantwortlichkeit. Liberal, – der Staat ist jedoch kein Nachtwächterstaat. Post, öffentlicher Verkehr sind Staatsaufgaben; diese und andere Staatsaufgaben kann er delegieren – Kontrolle ist besser als Vertrauen. – Generell: K-Kommandieren, K-Kontrollieren, K-Korrigieren – unter Inkaufnahme dass man als unangenehm empfunden werden kann. – Unabhängige Justiz, die ihre Entscheide nach Erlangung der Rechtskraft auch durchsetzen kann; keine Einsparungen bei der Polizei. – öffentliche Schulen, dreigliedrige Oberstufe. Nur die besten gehen auf ein Gymnasium; Matur = Reifezeugnis für Studium; Studiengebühren an den Hochschulen und Universitäten – ausgebautes Stipendienwesen. Prüfen, welche Aufgaben des Staates dem BWLer-Massstab ausgesetzt werden können. „Gewinn“ ist nur ein Massstab für das Funktionieren eines Staatswesens. In gewissen Bereichen – Schulen – BWL-Einfluss wieder zurückfah Kontakt Nutzername rhoenblickjrgmr(Twitter) Facebook http://facebook.com/juergwalter.meyer Geschichte nach Jahren 1960 Hat einen Abschluss von ETH Zürich 1956 Hat begonnen hier zur Schule zu gehen: ETH Zürich 1950 Hat einen Abschluss von Realgymnasium 1937 Geboren am 22. November 1937